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Bring your own device bei Prüfungen

Bring Your Own Device (BYOD) bedeutet, dass Studierende bei Online-Prüfungen in Präsenz ihren eigenen Notebooks oder Tablets mitbringen und für die Prüfung nutzen. Viele deutsche Hochschulen testen diesen Ansatz, da er flexibel und kostengünstig erscheint.  

Das URZ rät von Prüfungen mit BYOD ab. In diesem Zusammenhang leistet es keine technische Unterstützung und übernimmt keine Verantwortung für eine stabile WLAN-Verbindung.

Die Rahmenbedingungen bei BYOD-Prüfungen sind nur eingeschränkt kontrollierbar:

  1. Hohe Täuschungsgefahr
    Private Geräte lassen sich weder kontrollieren noch technisch auf erlaubte Funktionen beschränken. Die Verwendung unerlaubter Zusatzgeräte (Bildschirme, Audiogeräte, Eingabegeräte), versteckte Anwendungen oder Fernzugriffe können nicht wirksam verhindert werden.
  2. Fehlende Chancengleichheit
    Prüflinge nutzen sehr unterschiedliche Geräte (Leistung, Akkulaufzeit, Tastatur, Bildschirmgröße, Betriebssystem). Dadurch entstehen technische Nachteile, die für Prüfungen nicht akzeptabel sind.
  3. Instabile Netzwerkverbindung
    WLAN, Bluetooth und vergleichbare Funktechniken nutzen das Medium „Luft“. Es ist frei zugänglich, nicht kontrollierbar und daher anfällig für Überlastungen oder gezielte Störungen. Eine große Anzahl gleichzeitig verbundener Geräte im oder um den Prüfungsraum kann zu langen Ladezeiten, Verbindungsabbrüchen oder gar dem Ausfall führen.

Das Team E-Learning unterstützt Online-Prüfungen ausschließlich in Präsenz in Prüfungsräumen mit kabelgebundenen URZ-PC.

Prüfungsräume bieten standardisierte und rechtssichere Bedingungen, erschweren Täuschungsversuche und gewährleisten gleiche Voraussetzungen für alle Prüflinge. Das Team E-Learning unterstützen Sie bei der technischen Einrichtung im Prüfungs-Moodle und steht für Rückfragen zur Verfügung.